IN THE MEANTIME

Punk Rock mit ein wenig Hardcore gemischt, stilistisch Ende der 90er & Anfang 2000er Jahre. Alles in einen Trichter geworfen und es kommt die Kölner DIY Punk Rock Band IN THE MEANTIME raus. 

Wer die alten Sachen von Rise Against (ich denke da stark an The Unraveling und Revolutions Per Minute), Strike Anywhere oder Boysetsfire liebt, wird bei der folgenden Band auch auf seine Kosten kommen.

Wer ist IN THE MEANTIME

IN THE MEANTIME ist eine vierköpfige Punk Rock Band aus Köln und dem Kölner Umland. Kurz vor Corona, in einem Land vor unserer Zeit (sorry, der musste jetzt sein), haben sich die Jungs im Februar 2020 zusammengetan. 

Wie es dazu kam, ist eigentlich recht typisch. Marcel hatte wieder Lust Mucke zu machen, schaltete dann ganz klassisch Kontaktanzeigen in diversen Musik- und Bandforen. Daraufhin meldeten sich Denis und danach Felix. Zuletzt stieß Philipp dazu, ohne zu wissen, dass er bei IN THE MEANTIME schon wen kennen würde. Komischer Zufall, denn Felix und Philipp kannten sich schon aus einer vorherigen Musikgruppe.

Bandlogo IN THE MEANTIME

Alle Vier konnten bereits in anderen Bands Erfahrungen sammeln. Somit wusste jeder, worauf er Bock hatte oder was halt auch gar nicht geht. Gleich erstmal alles aufdecken und klarstellen, wo die Interessen liegen und worauf man keine Lust hat. Soundtechnisch experimentiert wurde natürlich auch.

Wie kam es zum Namen IN THE MEANTIME

IN THE MEANTIME Grillevent
IN THE MEANTIME Grillevent

Der Bandname IN THE MEANTIME hat für die Jungs keine große Bedeutung. Der Name war einer von mehreren auf einer Liste. Aber: Jeder der Vier mag eine Band mit einem Song, der so heißt oder zumindest eine bestimmte Textpassage in der dieses “in the meantime” vorkommt. An sich doch auch mal ein schöner Aspekt! 

Ich hab da anfangs natürlich gleich wieder etwas rein interpretiert! 😀 Da ja “in the meantime” ins Deutsche mit “in der Zwischenzeit” übersetzt wird, dachte ich, dass es sich hierbei anfangs um ein Corona Projekt handeln könnte. Würde auch von Zeit circa hinkommen, eventuell hatte die Band zu Beginn noch keinen richtigen Namen. Im März kam dann Corona nach Deutschland und so kam es zum Namen. Aber nein, vergesst das einfach. 😀

IN THE MEANTIME und Corona

By the Way Corona, natürlich wurde auch IN THE MEANTIME hart von Corona getroffen. Gerade in der Anfangsphase der Gründung müssen sich die Bandmitglieder viel abstimmen und ihren Sound zusammen probieren. Noch im Februar ist die Band super gut gestartet. Ein Proberaum wurde schnell gefunden und Marcel hatte vorher schon ein paar Ideen für Songs und Melodien komponiert. Sodass eigentlich nur noch viel geprobt werden musste. Im Sommer 2020 haben IN THE MEANTIME den Entschluss gefasst in ein Studio zu gehen und ihre ersten Tracks aufzunehmen. Daraus entstand dann die vier Songs starke EP “Long Lost Feelings”, die ich hier auch noch reviewen werde.
Normalerweise will man als Band ja erst so viel live zusammen spielen, wie es nur geht. Aber da das nun nicht wirklich funktioniert, haben IN THE MEANTIME den richtigen Entschluss mit ihrer EP gewagt.

Sound und Einflüsse von IN THE MEANTIME

IN THE MEANTIME wurden stark von den Bands aus dem Punk Rock und Hardcore Genre Ende der 90er und Anfang der 2000er beeinflusst. Dabei wird sich immer ganz klar an Interpreten orientiert, die man selbst feiert. In dem Fall sind das zum Beispiel die ganz alten Musikalben von Rise Against, Strike Anywhere, Hot Warter Music oder Boysetsfire mit Gründer und Sänger Nathan Gray.

Andere Einflüsse kommen durch Bands wie Strung Out oder Thrice. Felix, der Schlagzeuger der Band, ist ein großer Travis Barker Fan und spielt auch deshalb mal gerne eher sehr technische Drumparts. Wer sich jetzt fragt, wer das ist… naja ok. Travis Barker ist der Schlagzeuger der Band Blink 182 und wurde vom Rolling Stone Magazin als einer der 100 besten Schlagzeuger ernannt. So hat jeder seine Einflüsse, die er in die Band mit einbringt. 

Der Sound von IN THE MEANTIME, aber auch die Band läuft noch unter dem DIY Motto. Die Punk-Rock Gruppe war in einem professionellen Tonstudio, aber hat das Release zum Beispiel auch komplett selbst gestemmt.

IN THE MEANTIME mit ihrer EP Long Lost Feelings – Review

Am 26. Februar 2021 kam die erste EP von IN THE MEANTIME auf den Markt. Das Mini-Album heißt “Long Lost Feelings” und kommt mit vier schnellen und melodischen Punk-Rock Songs daher. Die Spielzeit beträgt knapp 13 Minuten in denen jeder Punk Rock und Hardcorde Fan auf seine Kosten kommt. Aber jetzt mehr zu den Songs selbst.

Die EP startet mit dem Track “Fall Apart”. Dieser beginnt sehr soft und ruhig. Ich musste erstmal schauen, ob ich hier auch wirklich den richtigen Interpreten ausgewählt hatte! Aber keine Angst, das Intro geht circa 35 Sekunden und danach folgt auch der gewohnte Punk Rock und Hardcore Sound. Mitreißender Gitarrensound und die Strophe lassen mich sofort von Moshpits vor Bühnen träumen. Auch der Refrain hat “mit-schrei-Potential”. Sehr gelungener Auftakt der EP!

Long Lost Feelings EP

Danach folgt ein sehr melodischer, beinahe Pop Punk, Song. Mit “Forsaken” zeigen die vier Jungs aus Köln eine etwas andere Facette. Dennoch befinden wir uns immer noch im Punk Rock Bereich. Gerade hier zeigt sich, wie vielseitig das Gitarrenspiel von IN THE MEANTIME ist. Der Sound geht gut ins Ohr, früher hätte man den Track auch gut und gerne im Radio spielen können. 

Als dritter Song folgt “Somewhere I Belong”. Textlich befasst sich das Lied mit Fernweh und mit der Suche nach Veränderung. Thematisch ein wirklich schönes Thema. Die Drums gefallen mir auch sehr gut. Ein solider Song, den ich aber ehrlich gesagt in meiner Playlist skippen würde. Die zwei vorherigen Songs waren viel besser.

Die EP wird mit “Future Past”, dem vierten Track abgerundet. Und das passt auch soweit gut in die Struktur, da der Sound wieder in die Richtung der ersten beiden Liedern geht. Die schnelle Lead- und Rhythmusgitarre, das Schlagzeug und auch der Gesang rücken wieder mehr ins Ohr. Die Screams geben den Song einen schönen Hardcore Flavour und der Refrain erinnert wieder an schöne Singalong Momente auf Konzerten und Festivals.

Die EP ist alles in allem gut! Ich finde persönlich Fall Apart einfach nur krass. Der Song hat für mich alles aus Punkrock und Hardcore. Dazu schiebt er noch gut vorwärts und der Refrain hat für mich etwas unbeschreibliches, was ich super finde!
Forsaken & Future Past find ich auch gut. Einzig “Somewhere I Belong” passt nicht so ganz, aber das ist mein Geschmack. 

Auf jeden Fall Wahnsinn, was die vier Jungs ohne Auftritte und während Corona auf die Beine gestellt haben. Ich wünsche mir, dass ich euch bald mal live spielen sehen darf!

Proberaum von IN THE MEANTIME
Proberaum von IN THE MEANTIME

IN THE MEANTIME für die Zukunft

Die vier Jungs aus Köln schreiben momentan fleißig weiter an neuen Songs, also können wir uns auf weitere Releases freuen. Die Songideen gehen jedenfalls nicht aus. Parallel wird eine Setlist zusammengestellt um wirklich bestens vorbereitet sein zu können, wenn es dann wieder mit den Gigs losgehen kann. 

Momentan versucht die Band viele Kontakte zu knüpfen damit sie, hoffentlich, bald im Sommer ihre Songs live auf Bühnen präsentieren können! Da drücke ich auch jeden Fall die Daumen.

Aktuelle Besetzung

 Phillipp E. (Sänger, Gitarre & Texter), Marcel R. (Gitarrist, Komponist) & Felix K. (Schlagzeuger) & Denis E. (Bassist)

Folgt IN THE MEANTIME auf allen Kanälen:

Spotify
Apple Music
Backstage PRO
YouTube
Instagram
Facebook

Hier findest du weitere interessante Themen:

Teile diese Seite mit Freunden

0 Antworten auf “IN THE MEANTIME”

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.